Arbeitsunfähigkeit

Ist es Ihnen aufgrund einer Krankheit nicht möglich Ihrer Arbeit nachzugehen, stellt Ihr Arzt eine Arbeitsunfähigkeit auf einem dafür vorgesehenen Vordruck fest (Krankmeldung). Diese erhalten Sie im Regelfall in dreifacher Ausfertigung. Ein Durchschlag (DIN A 6 - ohne Angabe von Diagnose) ist für Ihren Arbeitgeber bestimmt und sollte diesem unverzüglich eingereicht werden. Ein weiterer Durchschlag ist der Krankenkasse innerhalb von 7 Tagen vorzulegen. Der dritte Durchschlag ist für Ihre Unterlagen bestimmt. Sofern Sie sich in stationärer Behandlung befinden, wird uns diese Zeit direkt gemeldet. Wir empfehlen Ihnen jedoch sich für die Vorlage beim Arbeitgeber eine Anwesenheitsbescheinigung ausstellen zu lassen.

Im Regelfall ist die Arbeitsunfähigkeit durch den Arzt am Tag des Eintritts festzustellen. Tarifvertraglich gibt es teilweise Regelungen, dass eine Krankmeldung erst ab dem 2. oder 3. Tag einer Arbeitsunfähigkeit erforderlich ist. Sprechen Sie ggf. mit Ihrer Personalabteilung, welche Regelung für Sie gilt.

Werden Sie während Ihres Auslandsaufenthaltes krank und damit arbeitsunfähig, kann dies ohne Nachweis zu finanziellen Einbußen führen. Deshalb geben wir Ihnen nachfolgend Tipps, um sich möglichst davor zu schützen: Eine rückwirkende Krankschreibung durch Ihren Hausarzt in Deutschland für eine, im Ausland entstandene Arbeitsunfähigkeit ist nicht möglich. Deshalb sollten Sie sich sofort nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit um einen Nachweis kümmern.Lassen Sie sich vom Arzt am Aufenthaltsort eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigen. Aus dieser sollte hervorgehen, seit wann und bis voraussichtlich die Arbeitsunfähigkeit besteht. Diese faxen Sie dann bitte schnellstmöglich an Ihren Arbeitgeber und an uns.

Sollte nach Ihrer Rückkehr nach Deutschland die Arbeitsunfähigkeit weiter bestehen, suchen Sie möglichst am gleichen Tag, spätestens am nächsten Werktag Ihren Hausarzt auf, damit dieser eine weitere Bescheinigung ausstellt

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